Das Ende ist erreicht. Ich habe leider keine Kraft mehr, um diesen Weg weiterhin mit dir zu beschreiten.

Anstatt dich mit nichtssagenden Floskeln zu beschwichtigen, in denen ich dir erzählen würde, dass es nicht an dir läge, sondern an mir, möchte ich dir keine falschen Hoffnungen machen.

In den letzten Monaten haben wir uns zunehmend auseinandergelebt. Es betrübt mich zutiefst, jeden Tag aufs Neue aufzustehen und nach einem Grund zu suchen, mein Leben so weiterzuführen. Wo es mich doch so unglücklich macht, habe ich schlussendlich keine Energie mehr dazu.

Diese Zeilen an dich verfasse ich unter Tränen. Ich habe eine zu große Scham davor, dir ins Gesicht zu blicken und dabei dann Zeuge von dem Schmerz zu werden, den ich dir mit dieser Trennung zufüge.

Verzeih mir. Du warst das Schönste, was mir je passiert ist. Und dennoch schaffe ich es nicht mehr, mich weiter in einem goldenen Käfig gefangen nehmen zu lassen und ein Leben zu führen, in dem ich nicht innerlich strahlen kann.